DSGVO Art. 22
Keine vollautomatisierten Einzelentscheidungen über Personen. Vermietungsentscheidungen liegen ausschließlich bei dir.
Gebaut nach Artikel 22 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO Art. 22). Datenbank in der EU. Daten werden verschlüsselt übertragen (TLS) und verschlüsselt gespeichert.
Compliance ist die rechtliche Grundlage. Tech ist die Umsetzung. Beides muss zusammenpassen.
Compliance
Keine vollautomatisierten Einzelentscheidungen über Personen. Vermietungsentscheidungen liegen ausschließlich bei dir.
Nach der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz (DSK) zu Selbstauskünften, Version 2.0 (Januar 2026): Bewerber-Daten werden in drei klar abgegrenzten Phasen verarbeitet. Einkommensnachweis erst nach Besichtigung, ID-Kopie erst vor Vertrag.
Die Datenbank liegt in der EU. Für KI und Zustellung setzen wir auch Dienste außerhalb der EU ein, auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln bzw. Angemessenheitsbeschluss. Welche Dienste das sind, steht in der Liste der Sub-Prozessoren.
Keine KI-Scores, kein Ranking, keine Persönlichkeits-Bewertung. Regelbasierte Hard-Facts-Prüfung gegen deine Kriterien.
Tech
Verbindungen zu Locari sind transportverschlüsselt (TLS). Datenbank und Dateien werden verschlüsselt gespeichert (AES-256).
Bewerber-Dialog, Dokumenten-Extraktion und Klassifikation laufen über Mistral (Paris). Der Vermieter-Assistent nutzt zusätzlich Claude (Anthropic), mit Übermittlung in die USA. Kein Training auf deinen Daten.
Ein einziger Criteria-Helper im Backend prüft deine Hard-Facts (erfüllt / nicht erfüllt). Die Bewerber-Datenbank hat gar keine Scoring-Spalten – es gibt kein Feld, in das ein automatischer Score geschrieben werden könnte.
Bewerber sehen dich als Vermieter, nicht „Locari“ als Drittpartei. Keine Plattform-Erwähnung im Bewerber-Prozess, keine Daten-Weitergabe an Marketing.
Was rechtlich gilt, halten wir heute.
Selbst-Verpflichtung dokumentiert, Code-Architektur prüfbar, Datenschutz-Praxis im Detail offen.
Rechtlich verpflichtend. Heute aktiv.
Datenbank in der EU. Heute aktiv.
Vier Pfade, jeder dokumentiert. Keine versteckten Auftragsverarbeiter – die vollständige Liste steht im Trust Center; US-Dienste sind über EU-Standardvertragsklauseln abgesichert.
| Von | Nach | Absicherung |
|---|---|---|
| Bewerber | Locari (WhatsApp / E-Mail) | |
| Locari | Vermieter (WhatsApp) | |
| Locari | ImmoScout24 · Kleinanzeigen | |
| Locari-Backend | Datenbank (EU) · Sprachmodelle |
Keine SCHUFA-API und keine automatische Bürgen-Verifikation: Bonitätsauskünfte bringt der Bewerber selbst mit, Locari speichert und zeigt sie – ohne sie zu bewerten.
Die Datenbank liegt in der EU. Für KI und Zustellung setzen wir auch Dienste außerhalb der EU ein, auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln bzw. Angemessenheitsbeschluss. Dazu gehören App-Hosting/CDN (Vercel), der Vermieter-Assistent (Anthropic) und WhatsApp (Meta). Die vollständige Liste steht unter Sub-Prozessoren. Für eigene Zwecke nutzen wir außerdem PostHog (Nutzungsanalyse nach Einwilligung, Fehlerüberwachung; Server in der EU, Anbieter mit Sitz in den USA, abgesichert über EU-Standardvertragsklauseln). Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Locari folgt DSGVO Art. 22 (keine vollautomatisierten Einzelentscheidungen über Personen) und dem Drei-Phasen-Modell der DSK-Orientierungshilfe (V2.0, Januar 2026) für Bewerber-Daten. Vermietungsentscheidungen liegen ausschließlich beim Vermieter. Die Architektur erzwingt das, nicht nur die AGB.
Die sensiblen Bewerber-Daten – Bewerber-Dialog, Dokumenten-Extraktion, Klassifikation – verarbeitet Mistral, gehostet in der EU. Der Vermieter-Assistent (z.B. Besichtigungs-Briefings) nutzt zusätzlich Claude (Anthropic) über das Vercel AI Gateway; dabei werden auch Bewerber-Stammdaten (z. B. Einkommen, Bonitäts-Hinweise) verarbeitet. Kein Training auf Bewerber-Daten. Die vollständige Liste der Dienste steht im Trust Center.
Bewerber können ihre Löschung jederzeit per Chat oder E-Mail verlangen – Locari löscht dann sofort alles restlos: jede E-Mail, die KI-Chat-Historie, offene Aufgaben. Ohne solche Anfrage werden die Daten nicht gewählter Bewerber nach Abschluss der Vermietung automatisch gelöscht, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Die konkrete Frist steht in der Datenschutzerklärung. Gewählte Bewerber-Daten gehen in den Mietvertrags-Kontext über und folgen den dortigen Aufbewahrungsfristen.
Ein Auskunftsverlangen nach Art. 15 DSGVO erkennt Locari in jedem Bewerbungsstatus – auch nach Absage oder Rückzug. Locari stellt den vollständigen Report aus den gespeicherten Daten zusammen (ohne KI, Wort für Wort aus der Datenbank) und schickt ihn innerhalb der gesetzlichen Monatsfrist; der Vermieter erfährt, dass er verschickt ist. Lässt sich die Anfrage nicht eindeutig der Adresse des Bewerbers zuordnen, gibt der Vermieter den Versand per Knopf frei. Der Report geht ausschließlich an die Adresse, über die der Bewerber selbst kommuniziert. Löschung geht genauso einfach: eine Antwort genügt.
Keine ML-Scores, keine Persönlichkeits-Bewertung, kein Ranking. Locari prüft regelbasiert deine selbst-definierten Hard-Facts (Personenanzahl, Einkommen-Multiple, Haustiere) – das Ergebnis ist erfüllt oder nicht erfüllt, kein Score. Mehr zur Anti-Profiling-Architektur.
Die Datenbank liegt in der EU. Für KI und Zustellung setzen wir auch Dienste außerhalb der EU ein, auf Grundlage von EU-Standardvertragsklauseln bzw. Angemessenheitsbeschluss. Dazu gehören etwa Vercel und Anthropic für den Vermieter-Assistenten sowie WhatsApp. Was Locari unterscheidet, ist die Architektur: keine Bewertung von Personen, du entscheidest, wer einzieht. Die vollständige Liste steht unter Sub-Prozessoren.
DSGVO, Datenbank in der EU und Anti-Profiling sind bei Locari im Code verankert – nicht in den AGB versteckt.