Was ist eine Mieterselbstauskunft?
Eine Mieterselbstauskunft ist ein standardisierter Fragebogen, mit dem Mietinteressenten dir die für die Auswahl nötigen Angaben machen. Sie ist freiwillig — ohne die Angaben kann eine Bewerbung aber unter Umständen nicht berücksichtigt werden. Entscheidend ist, dass du nur die Daten erhebst, die du für den jeweiligen Schritt der Auswahl wirklich brauchst (Datenminimierung, Art. 5 DSGVO).
Das 3-Phasen-Modell — und die Ampel im Generator
Die Datenschutzkonferenz (DSK) beschreibt in ihrer Orientierungshilfe zur Mieterselbstauskunft drei Phasen: In Phase 1 (Besichtigung) reichen in der Regel Name und eine Kontaktangabe. In Phase 2 (nach der Besichtigung) kommen üblicherweise Haushaltsgröße, Beschäftigung und eine Einkommens-Größenordnung hinzu. Erst in Phase 3 (vor dem Vertragsabschluss) sind Nachweise wie Einkommensbelege und eine Bonitätsauskunft üblich.
Der Generator übersetzt das Modell in eine Ampel: grüne Felder kannst du immer fragen, gelbe erst später — und was gar nicht geht, steht als eigene Liste im Katalog. Wann du welche Felder tatsächlich anfragst, bleibt deine Entscheidung; die Empfehlungen an den gelben Feldern helfen dir dabei.
Alle Details — welche Felder in eine Vorlage gehören und wie das rechtlich hergeleitet ist — findest du im Ratgeber Mieterselbstauskunft-Vorlage: was reingehört sowie im Überblick DSGVO bei der Vermietung.