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Kostenlos & ohne Konto

Mieterselbstauskunft-Generator

Stell dir deine Mieterselbstauskunft selbst zusammen — DSGVO-konform aufgebaut, mit Ampel-Hinweisen zu jedem Feld. Kostenlos, ohne Konto, als PDF zum Ausfüllen und Unterschreiben.

Deine Selbstauskunft: Deutsch · 1 Person · 17 Felder · Individuell
1. Grundlagen2. Felder3. Absender

Sprache des Formulars

Anzahl Personen

Bei mehreren Personen bekommt jede eine eigene Antwortspalte und ein eigenes Unterschriftsfeld.

Der Bürge erhält eine eigene Antwortspalte und ein eigenes Unterschriftsfeld. Fragen mit einer gemeinsamen Haushalts-Antwort (z. B. Haushaltsgröße, Haustiere, Betragsgrenzen-Bestätigung) beantwortet er nicht.

Optionen

Schnellstart

Ein Preset ersetzt deine Feld-Auswahl — danach kannst du frei anpassen.

Dieser Generator bietet allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Hintergrund

Was du fragen darfst — und wann

Kurz und praxisnah: die rechtlichen Leitplanken hinter dem Generator.

Was ist eine Mieterselbstauskunft?

Eine Mieterselbstauskunft ist ein standardisierter Fragebogen, mit dem Mietinteressenten dir die für die Auswahl nötigen Angaben machen. Sie ist freiwillig — ohne die Angaben kann eine Bewerbung aber unter Umständen nicht berücksichtigt werden. Entscheidend ist, dass du nur die Daten erhebst, die du für den jeweiligen Schritt der Auswahl wirklich brauchst (Datenminimierung, Art. 5 DSGVO).

Das 3-Phasen-Modell — und die Ampel im Generator

Die Datenschutzkonferenz (DSK) beschreibt in ihrer Orientierungshilfe zur Mieterselbstauskunft drei Phasen: In Phase 1 (Besichtigung) reichen in der Regel Name und eine Kontaktangabe. In Phase 2 (nach der Besichtigung) kommen üblicherweise Haushaltsgröße, Beschäftigung und eine Einkommens-Größenordnung hinzu. Erst in Phase 3 (vor dem Vertragsabschluss) sind Nachweise wie Einkommensbelege und eine Bonitätsauskunft üblich.

Der Generator übersetzt das Modell in eine Ampel: grüne Felder kannst du immer fragen, gelbe erst später — und was gar nicht geht, steht als eigene Liste im Katalog. Wann du welche Felder tatsächlich anfragst, bleibt deine Entscheidung; die Empfehlungen an den gelben Feldern helfen dir dabei.

Alle Details — welche Felder in eine Vorlage gehören und wie das rechtlich hergeleitet ist — findest du im Ratgeber Mieterselbstauskunft-Vorlage: was reingehört sowie im Überblick DSGVO bei der Vermietung.

FAQ

Häufige Fragen zur Mieterselbstauskunft

Was bedeuten die Ampel-Farben im Generator?
Grün heißt: unbedenklich, das darfst du jederzeit fragen. Gelb heißt: zulässig, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt empfohlen — jedes gelbe Feld trägt eine kurze Begründung und eine Empfehlung wie „nach der Besichtigung“ oder „vor Vertragsabschluss“. Rot steht für Fragen, die du gar nicht stellen darfst: Sie sind im Katalog sichtbar, damit du sie kennst, aber nicht wählbar.
Wann darf ich als Vermieter eine SCHUFA-Auskunft verlangen?
Nach herrschender Auffassung erst kurz vor dem Vertragsabschluss, wenn du dich konkret für einen Bewerber entschieden hast. Üblich ist zudem, nur eine zweckgebundene Bonitätsauskunft zu verlangen, nicht den vollständigen Eigenauskunfts-Bericht. Im Generator ist der Bonitätsnachweis deshalb ein gelbes Feld mit der Empfehlung „vor Vertragsabschluss“; das PDF ergänzt den Hinweis, dass ein selbst eingeholter, zweckgebundener Nachweis genügt.
Darf ich in der Selbstauskunft nach dem Geburtsdatum fragen?
Das Geburtsdatum ist für die Auswahl meist nicht erforderlich — fürs Kennenlernen reicht der Name. Im Generator ist es deshalb ein gelb markiertes Feld: Du kannst es aufnehmen, empfohlen ist es aber erst kurz vor dem Vertragsabschluss. So bleibt deine Selbstauskunft datensparsam (Datenminimierung, Art. 5 DSGVO).
Welche Fragen sind in einer Mieterselbstauskunft unzulässig?
In der Regel unzulässig sind Fragen ohne sachlichen Bezug zur Auswahl — etwa nach Familienstand, Religion, Herkunft und Staatsangehörigkeit, Schwangerschaft, Vorstrafen, Mitgliedschaften, Gesundheitszustand oder sexueller Identität. Solche Felder gibt es im Generator schlicht nicht — sie stehen im Katalog nur als „Das darfst du nicht fragen“-Liste, mit einer kurzen Begründung zu jeder Kategorie. Viele dieser Fragen berühren neben der DSGVO auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
Ist die fertige Selbstauskunft automatisch DSGVO-konform?
Der Generator ist DSGVO-konform aufgebaut: Er orientiert sich am 3-Phasen-Modell der Datenschutzkonferenz, markiert heikle Felder gelb und nimmt unzulässige Fragen gar nicht erst in den Katalog auf. Ob der Einsatz im Einzelfall passt, hängt aber auch davon ab, wann du die Auskunft anforderst und wie du mit den Daten umgehst — deshalb berät dich das Tool, statt für dich zu entscheiden.
Wie lange darf ich die Daten abgelehnter Bewerber aufbewahren?
Die Datenschutzkonferenz nennt als Obergrenze spätestens sechs Monate nach Abschluss des Auswahlverfahrens; sobald du die Daten nicht mehr brauchst, solltest du sie früher löschen. Die sechs Monate sind als Puffer für eine mögliche AGG-Auseinandersetzung gedacht, nicht als Mindest-Speicherdauer. Das erzeugte PDF nennt diese Speicherdauer in seinen Datenschutzhinweisen — deine Bewerber wissen also, woran sie sind.
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